MEDI-TAPING
Was ist MEDI – TAPING?
MEDI – TAPING ist aus dem Kinesio – Taping hervorgegangen. Durch ein speziell entwickeltes elastisches Tape und eine entsprechende Technik ist es möglich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort zu therapieren. Die MEDI – TAPE – Methode nutzt den körpereigenen Heilungsprozess. Es nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Menschen. Durch die spezifische Art des Tapens erzielt man eine neue stimulierende Wirkung auf Muskelpartien ,Gelenke,Lymphe-und Nervensystem.
Unter Berücksichtigung der Energetik, Statik, Akupunktur und Meridiane kommt man zu einer sinnvollen erfolgreichen Therapie. Da Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen-, Lymphsystem und ebenso die Körpertemperatur reguliert, ist es wichtig, dass die Muskulatur gut funktioniert.
Die Wirkung von MEDI – TAPING?
Durch die spezielle Anwendung werden folgende Effekte erreicht:
Verbesserung der Muskelfunktionen
Je nach Anbringen des Tapes wird eine tonisierende (z.B. bei Muskelschwund) oder detonisierende ( z.B. bei muskulärer Verspannung) Wirkung erzielt. Hierdurch wird die statische und dynamische Koordination positiv beeinflußt.
Verbesserung des Lymphsystems
Bei einem Lymphstau sorgt die Kinesio – Tape – Methode durch Druckreduktion in dem betroffenen Gewebe für einen beschleunigten Lymphstrom und somit für eine raschere Heilung.
Verbesserung des inneren Schmerzsystemes
Durch die Reizung der Mechanorezeptoren wird das körpereigene Schmerzdämpfungssytem aktiviert.
Unterstützung der Gelenke
Durch Beeinflussung bestimmter Rezeptoren erreicht man ein besseres Bewegungsgefühl der Gelenke. Um die passive Stabilität der Gelenke zu vergrößern, werden Ligamenttechniken angewendet. Bei allen Anwendungen ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleistet: Full rage of Motion!
Klassische Indikationen für das MEDI – TAPE sind:
- Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, muskulärer Tinnitus, Schwindelzustände, NNH-Entzündungen,
- Rückenschmerzen, WS-Syndrom, Lumboischalgien, Osteoporoseschmerzen, KISS-Syndrom, Diskusprolaps, Atlas-Iliosakralblockaden
- Gelenkschmerzen Tennisellenbogen, Golferellenbogen, chr. Impingement-Syndrom, Arthorseschmerzen, Coxarthrose (Hüftgelenksschmerzen),
Gonarthrose (Knieschmerzen), Gelenkdistorsionen - Muskuläre Schmerzsyndrome Muskelverkrampfungen, Fibromyalgie, Rheumatische Erkrankungen, Spätfolgen von MS, Spätfolgen von Apoplex,, Muskelfaserrisse, Achillodynie, Fersensporn, Morbus Sudeck,
- Neuropatische Schmerzen Polyneuropatie,
Restless legs, Nervenverletzungen, - Viscerale Schmerzsyndrome Obstipation, Prostatitis, Dreimonatskolikken, Harninkontinenz, Thrombophlebitiden, Lymphödem(obere und untere Extremitäten),
Verschiedene Schmerzzustände.
Quelle: Dr. med. Sielmann, Bad Oldesloe